In den Mittelgebirgen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat sich eine erste winterliche Landschaft eingestellt. Auf dem Fichtelberg wurden rund zehn Zentimeter Schnee registriert, der Brocken zeigt sich ebenfalls weiß – wenn auch mit einer dünneren Schicht. Auch im Thüringer Wald ist der Winter angekommen, dort bedecken leichte Schneereste die Höhenlagen.
Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes soll sich die Schneedecke in den Kammlagen zunächst halten. Für den Harz werden weitere Schneefälle erwartet, die die vorhandenen Mengen noch verstärken könnten. Die Hochlagen bleiben damit vorerst fest im Griff des Winterwetters.
In den Tieflagen zeigt sich ein anderes Bild: Die Temperaturen bewegen sich weiter im Bereich von vier bis sechs Grad. Die Meteorologen rechnen jedoch damit, dass es im Verlauf der Woche noch etwas kühler wird. Mit Höchstwerten um die drei Grad bleibt es dann unter dem langjährigen Durchschnitt.
Dennoch könnte sich der Winter auch in den flacheren Regionen bemerkbar machen. Im Laufe der Woche steigt die Wahrscheinlichkeit für einzelne Schneeschauer, besonders rund um den Donnerstag und mit Blick auf das Wochenende. Wie stark die Niederschläge ausfallen, bleibt vorerst offen.