Sachsen - Wie wird sich Kirche in Zukunft entwickeln und wie kann sie Menschen erreichen? Diesen Fragen widmet sich die neue Ausgabe von „Evangelisch in Sachsen“.
Während der klassische Gottesdienst kaum neue Kirchenmitglieder gewinnt, gibt es bereits zahlreiche alternative Formate, die Menschen mit Kirche und Glauben ins Gespräch bringen. Moderatorin Maxi Konang spricht mit Roland Kutsche von „Kirche die weitergeht“ über sogenannte missionarische Aufbrüche – von Seelsorge bis hin zu neuen Formen von Gemeindegründung. Dabei geht es um die Frage, wie kirchliches Leben auch außerhalb klassischer Strukturen gestaltet werden kann.
Ein Beispiel dafür ist die Wohnzimmerkirche in Philippus Leipzig. Dort treffen Menschen bei guter Musik und Impulsen aufeinander und bekommen Raum für Austausch und persönliche Gespräche. Kirche findet dabei in einer ungezwungeneren Atmosphäre statt und richtet sich auch an Menschen, die mit klassischen Gottesdienstformen möglicherweise weniger anfangen können.
Auch im Kurort Oybin werden kirchliche Angebote von Gästen genutzt. Pfarrerin Barbara Herbig berichtet, wie Touristen die Angebote der Kirchgemeinde im Zittauer Gebirge wahrnehmen und welche weiteren Möglichkeiten sie sich für die Zukunft wünscht.