Ein ausgelöster Rauchwarnmelder und Brandgeruch haben einen größeren Feuerwehreinsatz in einem Dresdner Wohn- und Geschäftshaus ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Flur im zweiten Obergeschoss bereits vollständig verraucht. Mehrere Atemschutztrupps suchten unter nahezu vollständiger Nullsicht nach dem Brandherd, während das Gebäude geräumt und über zwei Drehleitern zusätzliche Rettungs- und Angriffswege geschaffen wurden. Das Feuer wurde schließlich in einer Wohnung lokalisiert. Die starke Hitzeentwicklung sowie die hohen Außentemperaturen und die schwüle Witterung erschwerten die Löscharbeiten.
Während des Innenangriffs kam es bei einem Feuerwehrmann zu einem Vorfall unter Atemschutz. Er wurde notärztlich versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Menschen wurden nicht verletzt, mehrere Bewohner hatten das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Nach den Löscharbeiten wurde der betroffene Gebäudeteil entraucht. Das Haus ist derzeit nicht nutzbar und muss von einem Sachverständigen überprüft werden. Die Reisewitzer Straße und die Mohorner Straße waren während des Einsatzes vollständig gesperrt. Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.