Dresden - Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in Dresden-Gruna ist am Donnerstagabend ein Mann lebensbedrohlich verletzt worden und später im Krankenhaus verstorben. Das Feuer brach am 13. August gegen 21:22 Uhr in einer Wohnung im 13. Obergeschoss eines Gebäudes an der Rosenbergstraße aus.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drangen bereits Flammen und Rauch aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz in das Brandgeschoss vor und begannen mit der Brandbekämpfung sowie der Suche nach möglichen Personen in der Wohnung.
In der Brandwohnung fanden die Einsatzkräfte einen Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Ein Notarzt versorgte ihn zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er in Folge seiner Verletzungen.
Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Brand nach etwa 30 Minuten gelöscht werden. Damit war der Einsatz allerdings noch nicht beendet. Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Kontrollen folgten.
Die Feuerwehr überprüfte alle Bereiche des Hochhauses, die mit Brandrauch in Kontakt gekommen waren. Zudem wurde kontrolliert, ob Bewohner im unmittelbaren Umfeld der Brandwohnung Rauchgase eingeatmet hatten. Nach Angaben der Einsatzkräfte war dies nicht der Fall.
Die Brandwohnung sowie die unmittelbar darunterliegende Wohnung sind derzeit nicht bewohnbar. Die Einsatzleitung kümmerte sich um die Unterbringung einer Frau. Alle weiteren Bewohner konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Warum das Feuer ausbrach, ist bislang unklar. Nach Abschluss der Arbeiten übergab die Feuerwehr den Einsatzort an die Kriminalpolizei, die nun die Brandursache ermittelt.
Der Einsatz dauerte bis 2:38 Uhr in der Nacht. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Dazu gehörten Kräfte aller Feuer- und Rettungswachen sowie der Rettungswachen Johannstadt, Leuben und Reick, der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz, des B-Dienstes und des U-Dienstes.