Fr., 06.03.2026 , 10:14 Uhr

Brand in Dresden-Reick: Mehrere Wohnungen betroffen, Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz

Wohnungsbrand in Dresden: Mehrfamilienhaus teils unbewohnbar

Am 5. März 2026 brach in einem Plattenbau in Dresden ein Brand aus. Durch den Brand und Löschwasserschaden sind mehrere Wohnungen unbewohnbar, der Einsatz dauert an. Feuerwehr und Rettungskräfte waren vor Ort.

Dresden - Am 5. März 2026 wurde die Feuerwehr Dresden gegen 17:18 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Vetschauer Straße, Reick, gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache brach in der obersten Etage eines Plattenbaus ein Feuer aus. Die schwarze Rauchsäule war bereits von weitem sichtbar, als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen.

Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude entsandt, während weitere Bewohner vorsorglich das Gebäude verließen. Die Feuerwehr konnte schnell Zugang zur betroffenen Wohnung verschaffen und das Feuer mit einem Strahlrohr löschen. Glücklicherweise wurden keine Personen oder Tiere in der Brandwohnung angetroffen.

Trotz der massiven Rauchentwicklung ging man anfänglich davon aus, dass sich das Feuer bereits auf den Dachbereich des Hauses ausgebreitet hatte. Eine schnelle Kontrolle mit zwei Drehleitern konnte jedoch Entwarnung geben: Es handelte sich lediglich um Rauchniederschläge, eine Brandausbreitung war nicht erfolgt.

Ein Bewohner der betroffenen Wohnung hatte sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit gebracht, jedoch Rauch eingeatmet. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Während des Einsatzes erlitt eine Einsatzkraft einen Kreislaufkollaps, konnte jedoch nach einer medizinischen Betreuung ihren Dienst fortsetzen.

Durch den Brand und den Löschwasserschaden sind neben der Brandwohnung auch die darunterliegenden Wohnungen derzeit unbewohnbar. Die Polizei organisiert derzeit eine alternative Unterbringung für die betroffenen Mieter. Zudem wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes mussten die Vetschauer Straße sowie die Hülssestraße zeitweise voll gesperrt werden.

Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswache Leuben, der B- und U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.