Dresden - In der Dresdner Leipziger Vorstadt ist am Montagabend, 14. September 2026, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus durch einen Brand schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Feuerwehr Dresden brach das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Gebäudes an der Kunzstraße aus. Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Brand- und Rauchschäden nicht mehr bewohnbar.
Der Einsatz begann gegen 18.35 Uhr. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen, drang bereits dichter und dunkler Rauch aus einem Fenster der Brandwohnung. Zunächst bestand der Verdacht, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden könnten.
Aufgrund dieser Lage wurden nach Angaben der Feuerwehr umgehend weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Mehrfamilienhaus. Ihre Aufgaben waren sowohl die Suche nach möglicherweise noch in der Wohnung befindlichen Personen als auch die Brandbekämpfung.
Parallel dazu brachten die Einsatzkräfte eine Drehleiter in Stellung. Damit sollte eine mögliche Rettung von Bewohnern über die Außenseite des Gebäudes ermöglicht werden.
Der Brandherd befand sich nach Angaben der Feuerwehr in der Küche der betroffenen Wohnung. Das Feuer konnte mit einem Strahlrohr gelöscht werden. Bei der anschließenden Kontrolle der Räume stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr in der Brandwohnung befanden.
Die Mieter hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht.
Auch weitere Bewohner des Hauses konnten das Gebäude verlassen. Sie waren bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Einsatzkräfte der Polizei gewarnt worden.
Eine Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht. Eine weitere medizinische Behandlung war laut Feuerwehr allerdings nicht erforderlich. Verletzte gab es nach den bisherigen Angaben nicht.
Nach der Brandbekämpfung führte die Feuerwehr umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Damit sollte der Rauch aus dem Gebäude entfernt werden.
Neben der eigentlichen Brandwohnung kontrollierten die Einsatzkräfte auch die angrenzenden Wohnungen. Dabei wurde geprüft, ob sich Brandrauch oder Löschwasser auf weitere Bereiche des Hauses ausgebreitet hatten.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden in den benachbarten Wohnungen keine entsprechenden Schäden festgestellt. Die vom Feuer betroffene Wohnung kann dagegen wegen der Brand- und Rauchschäden vorerst nicht mehr bewohnt werden.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Ursache des Brandes machte die Feuerwehr in ihrer Mitteilung keine Angaben.
Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Dazu gehörten Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau sowie der Rettungswachen Pieschen und Trachau. Außerdem waren der A-Dienst und der U-Dienst der Feuerwehr Dresden vor Ort.
Die Feuerwehr ging am Abend davon aus, den Einsatz innerhalb der folgenden Stunde abschließen zu können.