Mo., 03.08.2026 , 09:47 Uhr

40 Einsatzkräfte löschen Feuer in Mehrfamilienhaus an der Maria-Cebotari-Straße

Wohnungsbrand in Johannstadt: Keine Verletzten

In Dresden-Johannstadt hat eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen.

Dresden – Bei einem Wohnungsbrand in der Maria-Cebotari-Straße in Johannstadt ist in der Nacht zum 3. August 2026 niemand verletzt worden. Die Feuerwehr Dresden war von 00:41 Uhr bis 05:57 Uhr mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

Als die ersten Einsatzkräfte an dem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus eintrafen, drang dichter Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Im Bereich des Balkons war zudem Feuerschein zu erkennen.

Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen in der betroffenen Wohnung befanden, ließ die Feuerwehr einen weiteren Löschzug nachalarmieren.

Wohnung mehrfach nach Personen durchsucht

Die Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür gewaltsam. Anschließend gingen zwei Trupps unter Atemschutz in die Räume vor. Ihre Aufgaben bestanden sowohl in der Suche nach möglichen Bewohnern als auch in der Brandbekämpfung.

Die Wohnung wurde während des Einsatzes mehrfach abgesucht. Personen fanden die Feuerwehrleute nicht.

Parallel zum Einsatz in der Wohnung wurde eine Drehleiter eingesetzt. Über sie verhinderten die Einsatzkräfte, dass die Flammen auf den darüberliegenden Balkon übergriffen. Außerdem kontrollierten sie den Dachbereich des Mehrfamilienhauses.

Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr zügig gelöscht werden.

Bewohner bleiben unverletzt

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sie blieben unverletzt und wurden während der Löscharbeiten betreut.

Für die Unterbringung der Betroffenen stellten die Dresdner Verkehrsbetriebe einen Bus zur Verfügung. So konnten sich die Bewohner während des laufenden Einsatzes außerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten.

Brandwohnung derzeit nicht bewohnbar

Nach dem Ende der Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte die angrenzenden Wohnungen und den Dachboden auf mögliche Schadstoffe. Zudem wurde das Gebäude belüftet.

Die anschließenden Kontrollmessungen verliefen ohne Feststellungen. Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Brandschäden derzeit jedoch nicht bewohnbar.

Die Polizei übernahm nach Abschluss der Feuerwehrmaßnahmen die Einsatzstelle. Sie hat Ermittlungen zur bislang nicht bekannten Brandursache aufgenommen.

In den frühen Morgenstunden führte die Feuerwehr eine weitere Kontrolle auf mögliche Glutnester durch. Auch dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

40 Einsatzkräfte vor Ort

An dem Einsatz waren insgesamt 40 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen, Übigau und Altstadt beteiligt. Außerdem waren der B-Dienst, der U-Dienst sowie Kräfte der Rettungswache Johannstadt vor Ort.