Di., 09.12.2025 , 11:08 Uhr

Feuerwerkskörper ohne Kennzeichnung auf A17 sichergestellt

Zoll stoppt 340 Kilo illegale Pyrotechnik

Der Zoll hat auf der A17 bei Dresden 340 Kilogramm illegaler Pyrotechnik entdeckt. Die Feuerwerkskörper fehlten teils die nötige Kennzeichnung. Ein Strafverfahren läuft.

Dresden - Der Zoll in Dresden hat eine große Menge illegaler Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. Auf einem Rastplatz der Autobahn 17, auf der Strecke zwischen Prag und Dresden, kontrollierten Beamte ein aus Tschechien kommendes Fahrzeug. Dabei entdeckten sie insgesamt 340 Kilogramm Feuerwerkskörper, wie das Hauptzollamt Dresden mitteilte.

Die beiden Insassen des Wagens – ein 51-jähriger Mann aus den Niederlanden und sein 24-jähriger Sohn – gaben an, Lebensmittel zwischen Berlin und Prag zu transportieren. Auf die Frage, ob sie Pyrotechnik in Tschechien erworben hätten, verneinten beide. Bei der anschließenden Kontrolle wurden die Zöllner jedoch fündig.

In einer Palette im Fahrzeug befanden sich unter anderem eine große Feuerwerksbatterie der Kategorie 3, ein Karton mit Kugelbomben sowie 20 Kartons mit Blitzknallern. Der Zoll stellte die explosive Ladung sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.

Feuerwerkskörper müssen in Deutschland mit einem gültigen CE-Kennzeichen versehen sein. Fehlt diese Kennzeichnung oder ist sie gefälscht, ist die Einfuhr verboten und strafbar. Für Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 ist zudem eine besondere Erlaubnis erforderlich.